Temperaturauswirkungen auf unseren Körper – Hitze

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Hitze kann, wie Kälte, gesundheitliche Beeinträchtigungen und ernsthafte Schäden hervorrufen!

 

 

  • Der Sonnenstich

    Ein Sonnenstich wird durch starke und direkte Sonneneinwirkung, vor allem auf den Kopf, verursacht. Besonders gefährdet sind Menschen mit fehlender bzw. mangelhafter Kopfbehaarung, insbesondere Säuglinge. Der Sonnenstich kann zu Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Schwindel und gelegentlichen Krampfanfällen führen. Kalte Umschläge auf den Kopf und in den Nacken können bei leichten Beschwerden Erleichterung verschaffen.
    Schutzmaßnahmen: Sonnenschutzkleidung, Kopfbedeckung (Hut, Mütze, Sonnenschirm etc.)

  • Hitzekollaps

    Zu einem Hitzkollaps kann es aufgrund von Kreislaufdysregulationen kommen (z.B. bei körperlicher Belastung in warmen Klimazonen). Eine verminderte Flüssigkeitszufuhr (geringe Trinkmenge), enge Kleidung und Kreislaufschwäche begünstigen die Kollapsentwicklung. Der Kollaps ist zumeist von kurzer Dauer, sowie mit Schwindel und Schwitzen verbunden. Durch eine ausgiebige Flüssigkeitszufuhr (vor allem von Elektrolyten) und Schocklagerung (Kopf tief – Beine hoch) kann eine Erleichterung der Beschwerden herbeigeführt werden.
    Schutzmaßnahmen: Körperliche Anstrengung in warmen Klimazonen vermeiden und ausreichend trinken

  • Hitzeerschöpfung

    Eine Hitzeerschöpfung kann durch Wassermangel (z.B. durch unzureichende Trinkmengen, starke Durchfälle oder permanentes, starkes Schwitzen) als auch durch Salzmangel (z. B. durch permanentes, starkes Schwitzen oder mangelnden Salzkonsum z. B. durch die Nahrung) auftreten. Je nach Verlauf und Ausprägungsstärke können leichte Beschwerden wie Schwindel, Schwäche, psychische und physische Störungen, als auch Bewusstseinsstörungen und eine Schocksymptomatik auftreten.
    Schutzmaßnahmen: Ausreichend und viel trinken!

  • Hitzeschlag

    Der Hitzeschlag wird im Volksmund oft „Anstrengungshitzschlag“ genannt, weil er zumeist auf körperliche Anstrengungen unter Hitzebedingungen zurückzuführen ist. Bei älteren Menschen kann es auch ohne körperliche Aktivitäten zu einem Hitzeschlag kommen. Warme Kleidung, Medikamenteneinnahmen, Alkohol Übergewicht oder unzureichende Trinkmengen können einen Hitzeschlag begünstigen.

    Die ersten Anzeichen können Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, psychische und physische Unruhe, sowie eine trockene und heiße Haut sein. Die Körpertemperatur kann auf über 40 °C ansteigen. Im weiteren Verlauf kann es zum Kreislaufschock und Krampfanfällen bis hin zum Koma kommen. Die Patienten sollten sofort in eine kühle Umgebung gebracht und durch äußere Kühlmaßnahmen behandelt werden. Unter extremen Umständen kann eine Schockbehandlung erforderlich sein.
    Schutzmaßnahmen: Körperliche Anstrengung in warmen Klimazonen vermeiden. Ausreichend, über den ganzen Tag verteilt, trinken. Langes Stehen in der Sonne bzw. Hitze vermeiden.

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