Effektiver Sonnenschutz durch UV-Sonnenschutzkleidung

Auf den richtigen  Schatten kommt es an.

Sonnenschirme, Markisen, T-Shirts und Mützen sorgen im Hochsommer für Schutz vor zu hoher UV-Strahlung der Sonne. Allerdings ist es nicht nur wichtig das, sondern auch womit wir uns vor schädlicher UV-Strahlung schützen.
Bitte beachten Sie: Narben oder frisch verheilte Wunden können sich durch Sonneneinstrahlung irreversibel fleckig verfärben. Sie müssen vollständig vor der Sonne geschützt werden!

Textiler Sonnenschutz mit UV-Schutzkleidung ist sehr wirksam!

So besitzen gute Sonnenschutztextilien einen nach dem australischen Standard getesteten UV-Schutzfaktor von 50+, abhängig von Material und Farbe. Die ungeschützte Sonnenverweildauer kann damit auf das bis zu achtzigfache verlängert werden. Um ihren jüngsten den maximalen Schutz angedeihen zu lassen, sollten Eltern kleiner Kinder bei der Auswahl von Sommerkleidung, UV-Sonnenschutzkleidung, Sonnenschirmen e.t.c., besonders auf einen möglichst hohen „Ultraviolett Protection Factor“ (UPF) achten. Verantwortungsbewußte Hersteller weisen diesen an ihren Produkten, mittels Label, aus.

UV-SonnenschutzkleidungDer UV-Schutz-Experte iQ-Company (https://iq-uv.com/) empfiehlt beispielsweise einen UV-Schutz-Faktor 50+ für seine UV-Shirts und UV-Shorts für Schnorchler und Wassersportler, sowie einen UPF von 20 bis 40 für UV Raggy-Shirts und Travelshirts bei Sonnenbädern und Strandspaziergängen.

Dabei weist die bekannte Strandmarke darauf hin, dass auch im Schatten noch rund die Hälfte der UV-Strahlung erreicht wird und man die Hautstellen, die nicht von einem Stoff verdeckt werden gründlich mit Sonnencreme schützen sollte. Für den Kopf gibt es UV-Kappen, für die Augen die von Optikern empfohlenen
UV400-Sonnenbrillen und für die Haut eine dermatologisch getestete Sonnenpflegeserie mit dem Schutz vor UVA- und UVB-Strahlen sowie umweltfreundlichen Inhaltsstoffen. Wer sich richtig schützt hat mehr von der Sonne.

Grundlage der Ermittlung des UPF ist die so genannte Eigenschutzzeit der Haut. Diese ist sehr stark vom individuellen Hauttyp abhängig. Wer sich über die Eigenschutzzeit der Haut hinaus in der prallen Sonne aufhält, riskiert einen mehr oder weniger heftigen Sonnenbrand. Auch die Intensität des Sonnenbrandes ist wieder vom Hauttyp abhängig. Menschen mit heller Haut, hellem Taint und roten Haaren (Hauttyp I ) tragen hier ein höheres Risiko als jene mit dunklen Haaren und dunkler Haut (Hauttyp IV).

Hauttypen und Sonnenempfindlichkeit

Hauttyp Beschreibung Sonnenbrand Bräunung Eigenschutzzeit Schutz mit UPF80
I Haut: auffallend hell, blass Sommersprossen: Stark
Haare: Rötlich
Augen: Grün, blau, selten braun
immer stark und schmerzhaft Keine Bräunung der Haut; nach 1-2 Tagen weiß,
Haut schält sich
5-10 Minuten etwa 6,5-13 Stunden
II Haut: etwas dunkler als Typ I
Sommersprossen: selten
Haare: blond bis braun
Augen: blau, grün, grau
meistens schwer und schmerzhaft schwache Bräunung, Haut schält sich 10-20 Minuten etwa 13-26 Stunden
III Haut: hellbraun Sommersprossen: keine
Haare: dunkelblond, braun
Augen: grau, braun
weniger häufig, mäßig stark gut 20-30 Minuten 26-40 Stunden
IV Haut: braun Sommersprossen: keine
Haare: dunkelbraun, schwarz
Augen: dunkel
selten schnell und intensiv etwa 45 Minuten etwa 60 Stunden

Anmerkungen:

  • Die hier angegebene Eigenschutzzeit der Haut folgert sich aus einen ungeschützten Aufenthalt in der prallen Sonne im Monat Juni.
  • Der Sonnenschutz mit UPF80 ergibt sich aus der Multiplikation der Eigenschutzzeit und des UPF-Wertes der Textilien. (Beispiel: Eigenschutzzeit 10min, UPF80 / 10minx80=800min / 800min:60=13,3Stunden
  • Wichtig:
    Bei Kindern sollte man deutlich vorsichtiger sein, da ihre Haut dünner und sehr viel empfindlicher ist. Weiterhin besitzt Kinderhaut noch keine sog. Lichtschwiele. Für Kinderhaut sollte daher der geringste Eigenschutzwert herangezogen werden
  • Der UPF, ist der „Ultraviolett Protection Factor“ von Sonnenschutztextilien/UV-Sonnenschutzkleidung.
upf

Das UPF-Label weist den Sonnenschutzfaktor des Produktes aus.
Die nach UV Standard 801 ermittelten Schutzfaktoren für Textilien definieren die maximale Verweildauer in praller Mittagssonne abhängig vom Hauttyp: UV-Schutzfaktor 40 bedeutet also 40 mal länger als ungeschützt.

[idw | Hohensteiner Institute | iQ Company]

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